In unserem ersten Artikel „Vom Besitz zur Nutzung: Ein praktischer Weg zur Kreislaufwirtschaft“ haben wir gezeigt, wie unser Purpose, also unser Unternehmenszweck, einen langfristigen Anspruch beschreibt – und warum der Weg zu mehr zirkulären Modellen pragmatisches und gemeinsames Handeln erfordert.
Ein zentraler Hebel dabei ist die Nutzung.
Bei BNP Paribas Leasing Solutions verpflichtet uns unser Purpose dazu, die Kreislaufwirtschaft zu erschließen, um unsere gemeinsame Welt nachhaltig zu erhalten. Diesen Anspruch mit Leben zu füllen, erfordert mehr als eine Absichtserklärung. Es braucht Geschäftsmodelle, die längere Lebenszyklen von Anlagen, Geräten und Maschinen ermöglichen, Ressourcen effizienter nutzen und ein verantwortungsvolles Management am Ende der Nutzungsdauer fördern.
Dabei geht es um weit mehr als einen sprachlichen Wandel. Das Prinzip der Nutzung verändert grundlegend, wie Organisationen auf Vermögenswerte zugreifen, sie über die Zeit steuern und daraus Wert schöpfen. Es verändert Anreize und Verantwortlichkeiten über den gesamten Lebenszyklus hinweg.
Über Jahrzehnte beruhte wirtschaftliche Leistung vor allem auf Eigentum. Doch in einer Zeit von Ressourcenknappheit, schnellem technologischem Wandel und steigenden Umweltanforderungen gerät dieses Modell zunehmend unter Druck.
Bei BNP Paribas Leasing Solutions vertreten wir deshalb einen anderen Ansatz: besser nutzen statt mehr besitzen. Wenn Leistung und Langlebigkeit stärker zählen als Volumen, können nutzungsbasierte Modelle dazu beitragen, Abfall zu reduzieren und die Produktivität von Vermögenswerten zu steigern.
Nutzung hilft Unternehmen und Organisationen dabei, die Auslastung zu optimieren, Lebenszyklen zu verlängern und Verluste durch Unterauslastung oder vorzeitige Obsoleszenz zu begrenzen. Gleichzeitig schafft sie die Grundlage für flexiblere Lösungen, die sich an veränderte betriebliche Anforderungen anpassen.
Leasing: Ein Modell, das auf Nutzung basiert
Leasing- und Mietlösungen sind ihrem Wesen nach nicht auf Eigentum, sondern auf Zugang ausgerichtet. Sie ermöglichen es Unternehmen, leistungsfähige Maschinen, Anlagen oder Geräte zu nutzen und zugleich Wartung, Performance und das Management am Ende der Nutzungsdauer stärker langfristig zu denken.
Innerhalb einer nutzungsorientierten Logik können Leasing und Miete die Zirkularität auf verschiedene Weise fördern:
- Assets werden systematischer überwacht und gewartet
- Reparatur, Aufarbeitung und Wiedereinsatz werden erleichtert
- Der Restwert wird über mehrere Nutzungszyklen hinweg aktiv gesteuert
Dieser strukturierte Ansatz trägt dazu bei, den Wert von Assets zu erhalten und zugleich die Umweltleistung zu verbessern. Nach Angaben der Europäischen Umweltagentur gehört die Verlängerung von Produktlebenszyklen zu den wirksamsten Hebeln, um Umweltbelastungen zu senken.
In diesem Zusammenhang kann Leasing als Bindeglied zwischen Herstellern, Nutzern, Serviceanbietern und Akteuren des Second-Life-Marktes wirken – und so den Aufbau integrierter Lebenszyklus-Ökosysteme unterstützen.
Auf dem Weg zu weiterentwickelten nutzungsbasierten Modellen
Über das klassische Leasing hinaus entstehen zunehmend weiterentwickelte Modelle, darunter Product-as-a-Service (PaaS). Bei diesen Ansätzen ist die Wertschöpfung stärker an Leistung oder Serviceergebnisse gekoppelt – und weniger an das Eigentum am Produkt.
- ein langlebigeres und reparaturfreundlicheres Produktdesign
- optimierte Wartungsstrategien
- eine bessere Planung des Lebensendes und der Rückgewinnung von Materialien
Gleichzeitig erfordern sie angepasste finanzielle, vertragliche und datenbezogene Rahmenbedingungen, um Leistung und Risiken langfristig wirksam zu steuern. Auch wenn sich diese Modelle noch in der Entwicklung befinden, zeigen sie bereits heute, wie sich wirtschaftliche und ökologische Ziele noch besser miteinander verbinden lassen.
Fortschritt durch Partnerschaft
Wie wir bereits im ersten Artikel betont haben, entsteht Zirkularität nur durch gemeinsames Handeln. Fortschritt setzt eine enge Zusammenarbeit zwischen Herstellern, Händlern, Serviceanbietern, Nutzern und Recyclern voraus. Kein einzelner Akteur kann diesen systemischen Wandel allein vorantreiben.
Unsere Aufgabe ist es, diese Stakeholder zusammenzubringen, nachhaltige Finanzierungslösungen zu strukturieren und die Entwicklung nutzungsbasierter Ökosysteme langfristig zu unterstützen. So helfen wir Organisationen dabei, operative Effizienz, ökologische Verantwortung und nachhaltige Wertschöpfung miteinander zu verbinden. Wir schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Vermögenswerte intensiver genutzt, besser gewartet und länger in zirkulären Systemen gehalten werden.
Fortschritt bleibt dabei ein schrittweiser Prozess. Fähigkeiten und Lösungen entwickeln sich kontinuierlich weiter. Doch indem wir gemeinsam mit unseren Partnern Schritt für Schritt vorangehen, leisten wir einen Beitrag zur langfristigen Entwicklung der Kreislaufwirtschaft – im Einklang mit unserem Purpose, unsere gemeinsame Welt nachhaltig zu erhalten.
Bei BNP Paribas Leasing Solutions ist unser Zweck, unser Purpose klar: Wir engagieren uns dafür, die Kreislaufwirtschaft zu erschließen, um unsere gemeinsame Welt zu erhalten.
Dieses Ziel prägt unsere Strategie, unsere Lösungen und unser langfristiges Engagement. Wirklichkeit wird es jedoch erst durch die Menschen, die es jeden Tag mit Leben füllen: unsere Mitarbeitenden.
Unseren Purpose umzusetzen, erfordert mehr als gute Absichten: Es braucht engagierte, qualifizierte und gut unterstützte Teams, die sich einbringen, weiterentwickeln und erfolgreich sein können. Deshalb basiert unser Arbeitgeberversprechen auf drei Säulen: Shape, Grow und Thrive.
Gemeinsam zeigen diese drei Säulen, wie wir unsere Mitarbeitenden dabei unterstützen, zu einer nachhaltigeren Zukunft beizutragen – und gleichzeitig sinnstiftende, erfüllende Karrieren zu gestalten.
Shape! Eine bessere Zukunft gestalten
Shape bedeutet, unseren Mitarbeitenden zu ermöglichen, aktiv zur Transformation unserer Geschäfts- und Betriebsmodelle beizutragen. Wir fördern Initiative, Zusammenarbeit und Innovation, damit jede und jeder spürbaren Einfluss nimmt – auf unsere Aktivitäten, unsere Kundinnen und Kunden sowie die Gemeinschaften, in denen wir wirken. Indem wir unsere Teams in die Entwicklung verantwortungsbewusster, zukunftsorientierter Lösungen einbeziehen, schaffen wir Raum, Ambitionen in Taten zu übersetzen.

Erfahren Sie mehr darüber, wie wir unsere Mitarbeitenden befähigen, eine bessere Zukunft zu gestalten.
Grow! Karriere aktiv entwickeln
Der Übergang zu nachhaltigeren und widerstandsfähigeren Geschäftsmodellen erfordert starke, sich kontinuierlich weiterentwickelnde Fähigkeiten sowie lebenslanges Lernen. Grow steht dafür, dass wir unsere Mitarbeitenden dabei unterstützen, ihre Expertise auszubauen, Karrierewege zu erweitern und ihre langfristige Beschäftigungsfähigkeit zu stärken.
Weiterbildungsprogramme, interne Mobilitätsmöglichkeiten und individuell zugeschnittene Entwicklungswege ermöglichen unseren Mitarbeitenden, sich weiterzuentwickeln – und stärken zugleich unsere gemeinsame Fähigkeit, auf wirtschaftliche, ökologische und technologische Veränderungen zu reagieren.
Indem wir in Talente investieren, investieren wir in unsere Zukunft.

Erfahren Sie, wie wir unsere Mitarbeitenden dabei unterstützen, ihr Potenzial zu entfalten.
Thrive! Erfolgreich sein in einer positiven Unternehmenskultur
Thrive steht dafür, die Voraussetzungen zu schaffen, damit unsere Mitarbeitenden sich entfalten können – beruflich wie persönlich.
Wir setzen uns für ein Arbeitsumfeld ein, das auf Vertrauen, Inklusion, Vielfalt und Wohlbefinden basiert. Wir fördern respektvollen Dialog, eine ausgewogene Work-Life-Balance und psychologische Sicherheit. Denn nachhaltiger Erfolg beruht auf engagierten und erfüllten Teams. Eine positive Unternehmenskultur ist für uns kein abstraktes Zielbild, sondern eine Verantwortung, der wir jeden Tag gerecht werden.

Erfahren Sie, wie wir unsere Mitarbeitenden dabei unterstützen, sich zu entfalten und erfolgreich zu sein.
Ein Purpose, getragen von unseren Mitarbeitenden.
Unser Purpose ist ambitioniert. Ihn zu verwirklichen, erfordert Mitarbeitende, die befähigt, unterstützt und inspiriert werden.
Indem wir unsere Mitarbeitenden dabei unterstützen, Shape, Grow und Thrive zu leben, ermöglichen wir ihnen, einen echten Beitrag zu unserer Mission zu leisten – und gleichzeitig ihren eigenen beruflichen Weg aktiv zu gestalten. Gemeinsam bauen wir ein Unternehmen, das die Herausforderungen des Übergangs zu stärker kreislauforientierten, verantwortungsvollen und inklusiven Geschäftsmodellen erfolgreich meistert.
Die Erschließung der Kreislaufwirtschaft beginnt damit, das Potenzial unserer Mitarbeitenden zu entfalten.
Bei BNP Paribas Leasing Solutions ist unser Unternehmenszweck, der sogenannte Company Purpose klar formuliert:
Wir engagieren uns dafür, die Kreislaufwirtschaft zu erschließen, um unsere gemeinsame Welt zu erhalten.
Dieses Ziel berücksichtigt sowohl die Dringlichkeit ökologischer Herausforderungen als auch die Verantwortung des Finanzsektors, nachhaltigere Produktions- und Konsummodelle zu unterstützen. Es gibt unsere langfristige Richtung vor und prägt, wie wir mit unseren Partnern zusammenarbeiten – in einer Zeit, in der Organisationen ihre Geschäftsmodelle neu ausrichten, um Leistung, Resilienz und Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen.
Wir behaupten nicht, die Kreislaufwirtschaft bereits „gelöst“ zu haben. Wir entwickeln unser Angebot Schritt für Schritt gemeinsam mit unseren Partnern weiter, um zirkuläre Praktiken reifer, skalierbar und wirkungsvoller zu machen.
Was die Kreislaufwirtschaft bedeutet – und warum sie wichtig ist
Die Kreislaufwirtschaft bietet eine Alternative zum traditionellen linearen Modell „Take, Make, Use, Dispose“ (Nehmen, Produzieren, Nutzen, Wegwerfen). Stattdessen zielt sie darauf ab:
- den Druck auf natürliche Ressourcen zu reduzieren
- die Nutzungsdauer von Produkten und Komponenten zu verlängern
- Materialien und Vermögenswerte länger im Kreislauf zu halten – durch Wiederverwendung, Aufarbeitung, Wiederaufbereitung und Recycling
Dieser Wandel hat in Europa bereits hohe Priorität, insbesondere durch den Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft der Europäischen Kommission, der längere Produktlebenszyklen und bessere End-of-Life-Lösungen fördert.
Über ökologische Aspekte hinaus bietet die Kreislaufwirtschaft auch erhebliche wirtschaftliche Chancen. Laut der Ellen MacArthur Foundation könnten zirkuläre Geschäftsmodelle weltweit Werte in Billionenhöhe erschließen und gleichzeitig dazu beitragen, den Ressourcenverbrauch mit der Regeneration von Ökosystemen in Einklang zu bringen.
Für Unternehmen bedeutet dies, nicht nur das Design und die Herstellung von Produkten neu zu denken, sondern auch deren Finanzierung, Wartung, Nutzung und Rückführung.
Warum Nutzung bedeutsamer ist als Besitz
Bei BNP Paribas Leasing Solutions betrachten wir Nutzung statt Besitz als einen praktischen Hebel zur Förderung der Kreislaufwirtschaft.
Wenn Vermögenswerte über nutzungsbasierte Modelle wie Leasing oder Miete finanziert werden, wird die Verantwortung für Leistung und Wert über den gesamten Lebenszyklus hinweg geteilt. Dadurch entstehen Anreize, Maschinen, Anlagen und Geräte aktiver und nachhaltiger zu managen.
In der Praxis können nutzungsbasierte Modelle dazu beitragen:
- die Auslastung von Maschinen, Anlagen und Geräten durch Monitoring, Service und strukturierte Wartungsprogramme zu optimieren
- Lebenszyklen zu verlängern, indem Reparatur, Aufarbeitung und der Austausch von Komponenten ermöglicht werden – anstelle vorzeitiger Entsorgung
- Bessere End-of-Use-Ergebnisse zu erzielen, indem die Rückführung von Anlagen zur Wiederverwendung oder zum Recycling erleichtert wird
Entscheidend ist, dass nutzungsbasierte Modelle es erleichtern, Vermögenswerte in professionellen Managementstrukturen zu halten, in denen Zustand, Leistung und Restwert aktiv über die Zeit gesteuert werden können.
Unser Engagement in der Praxis
Unser Ziel in der Praxis umzusetzen bedeutet, entlang der gesamten Wertschöpfungskette partnerschaftlich zusammenzuarbeiten.
Derzeit liegt unser Fokus auf:
- der Unterstützung von Partnern bei der Entwicklung nutzungsbasierter Geschäftsmodelle
- der Integration von Finanzierung in Lebenszyklusstrategien von Anlagen
- der Förderung von Sekundärmärkten und Rückführungsprozessen für Vermögenswerte
Wir sind uns bewusst, dass Fortschritt von gemeinschaftlichem Handeln abhängt. Die Kreislaufwirtschaft kann nicht allein durch Finanzierung umgesetzt werden. Sie erfordert die Abstimmung zwischen Herstellern, Dienstleistern, Nutzern, Recyclern und politischen Entscheidungsträgern. Unsere Aufgabe ist es, diese Akteure zu vernetzen und finanzielle Hürden für nachhaltigere Praktiken zu reduzieren.
Auf dem Weg zu einer nachhaltigen und gemeinsamen Zukunft
Bei BNP Paribas Leasing Solutions unternehmen wir mehr, als nur Equipment zu finanzieren. Wir unterstützen Unternehmen dabei, zu nachhaltigeren Konsummustern überzugehen, bei denen Wert durch Leistung und Langlebigkeit entsteht, nicht durch Volumen und Wegwerfmentalität. Wir bauen unsere Fähigkeiten kontinuierlich aus. Viele zirkuläre Modelle befinden sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium. Bewertungsrahmen, Infrastruktur und Marktreife entwickeln sich weiter. Es gibt noch viel zu tun! Doch indem wir uns auf Nutzung, Partnerschaften und Lebenszyklusmanagement konzentrieren, schaffen wir eine solide Grundlage für Fortschritt.
Unser Ziel unterstreicht dieses langfristige Engagement: die Kreislaufwirtschaft zu erschließen, um unsere gemeinsame Welt zu erhalten – Schritt für Schritt, gemeinsam mit unseren Partnern und Kunden.
Vom 9. bis 15. November 2025 öffnet die weltweit führende Messe für Landtechnik ihre Tore – und wir sind mittendrin! Unter dem Motto „Your finance experts in the field“ präsentieren wir innovative Finanzierungslösungen, die Effizienz, Nachhaltigkeit und Produktivität in der Landwirtschaft fördern.
Unsere Themenschwerpunkte:
- Flexible und planbare Finanzierungskonzepte für moderne Landtechnik
- Digitale Service-Tools für mehr Transparenz und einfache Abwicklung
- Sonderoptionen wie Laufzeitverlängerungen und Sondertilgungen sowie die Absicherung der finanzierten Geräte und Maschinen
Hier finden Sie uns:
📍 Halle 5, Stand B14 – Ihr Treffpunkt für persönliche Gespräche und individuelle Finanzierungslösungen
Wir freuen uns auf den Austausch mit Partnern, Kunden und allen, die es werden möchten. Entdecken Sie, wie wir gemeinsam die Zukunft der Landwirtschaft gestalten!

When the European Commission launched the landmark EU Green Deal in December 2019 it set out a bold plan for the continent to transition to a sustainable economic future. Described as “Europe’s man on the moon moment”, in broad brush strokes it outlined its ambition to be the world’s first carbon neutral continent by 2050.
Four years on and the road map outlined in the Green Deal has delivered significant change, and today, Europe undoubtedly leads the world in the transition to a low carbon, circular economy.
But as climate change accelerates and we inch ever closer to the 2050 deadline, one thing is clear – unlike the moon landing, Europe’s final destination is still unknown and if the Green Deal is to be an equally historic success, the devil will be in the detail.
WHAT IS THE EU TAXONOMY? HOW DOES IT LINK TO THE TRANSITION TO A CIRCULAR ECONOMY?
The EU Taxonomy, Europe’s sustainable finance framework, is the place to dig into that detail. It underpins the Green Deal by setting a standard for economic activities that can be classified as environmentally and socially sustainable. It includes the transition to the circular economy as one of its key objectives and could help to unlock the trillions in finance needed to make circularity mainstream.
A recent taxonomy policy development has circular economy enthusiasts talking, with new guidelines that set out criteria to determine whether certain economic activity makes a “substantial contribution to the transition to a circular economy” – a transition that could be worth €1.8 trillion to the EU economy by 2030.
FROM A SIDE NOTE TO A KEY THEME
What caught my attention is that product-as-a-service (PaaS) has re-emerged as a key theme for the EU and an important lever for achieving the circular transition.
In 2020, PaaS was given just a passing mention as part of the 35 actions set out in the Circular Economy Action Plan (a major building block of the EU Green Deal), but through this taxonomy update the EU has signalled that it will prioritise PaaS as a mechanism to achieve the circular economy and, crucially, give organisations the criteria they need to implement it successfully.
The new technical guidance defines product-as-a-service models as “providing customers with access to products through service models, which are either use-oriented services, where ownership remains with the provider and the product is leased, shared, rented or pooled; or result-oriented, where the payment is pre-defined and the agreed result is delivered (i.e. pay per service unit)” (pg. 67).
It goes on to list a range of manufactured product groups that fit the bill, including textiles, electronics, furniture, and more (pg.67). This alone is a welcome step towards acknowledging the breadth of possibility that PaaS models can deliver.
However, the list is far from exhaustive, with medical tech, agricultural machinery, construction equipment, and automotives all notable omissions. Most, if not all, manufacturing sectors are being transformed by digitalisation at a rapid and increasing rate, meaning products become obsolete overnight and extracting the maximum value from resources, via circular models like PaaS, is paramount. The guidance will surely be broadened in future updates to capture the endless opportunities that as-a-service models can offer a multitude of industries.
The guidelines also set out criteria PaaS models must meet to be considered to be making a substantial contribution to the circular economy. First and foremost, the activity must “provide the customer with access to, and use of product(s), while ensuring that the ownership remains with the company providing this service, such as a manufacturer, specialist or retailer” (pg. 67).
THE LEASING INDUSTRY’S ROLE IN CIRCULAR TRANSITION
This is a call to arms for the leasing industry, which has an important role to play in helping organisations to implement systems that aid the circular transition. There is an opportunity here for lessors to build on our expertise in offering customers residual value pricing on assets (which inherently fosters the preservation of assets and their value) to offer a broad range of services covering the full lifecycle of an asset from asset management tools to data analysis to in-life maintenance support and sustainable end-of-life disposal.
Interestingly, the guidance also states that both a longer useful economic life through, for example, repair/refurbishment, and greater usage intensity (i.e. ride share services) are positive outcomes to be derived from PaaS models that will promote the transition to the circular economy (pg. 68). Clearly, the results for each of these approaches is very different because the more intensely a product is used, usually the shorter its life will be.
This is a powerful motivation for organisations to move away from traditional ownership models and work with lessors, who advocate for an optimum life of an asset rather than sweating an asset beyond its useful life, resulting in low value components with little opportunity for reuse. When managed properly, assets can deliver maximum value for organisations in their first lifecycle, be sustainably and securely refurbished and go on to fuel the second-hand market with high-quality products. These are the hallmarks of a truly circular economy.
Only three years after PaaS was just a side note in the EU Green Deal, it is now explicitly included in EU taxonomy, which is a hugely positive step forward. There’s still lots to do to create a framework that supports a truly circular economy and give investors and businesses the tools they need to implement circular solutions.
Setting these parameters will help the EU scale up sustainable investment, prevent greenwashing, and support organisations to transition to a more sustainable, future-proof way of doing business. Get this detail right and the sky really is the limit.